Flüchtlinge leben auf der Straße – Dass das Problem der Obdachlosigkeit so eklatant sichtbar geworden ist, liegt auch an der dramatisch hohen Zahl wohnungsloser Osteuropäer. Es sind vor allem Polen, Rumänen und Bulgaren.

Cityscape Berlin

Nach Schätzungen der Wohlfahrtsverbände – eine offizielle Statistik gibt es nicht – leben etwa 20.000 Menschen in Berlin, die keine eigene Wohnung haben. „Manche gehen von 25.000 aus“, sagt Thomas Gleißner, Sprecher der Berliner Caritas. 3000 sollen permanent auf der Straße wohnen, es können aber auch mehr sein. Demgegenüber stehen momentan ungefähr 800 Plätze der „Kältehilfe“, die 1989 gegründet worden ist. In ihr haben sich private und staatliche Stellen mit dem Ziel zusammengeschlossen, Obdachlosen in der kalten Jahreszeit zu unterstützen.

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