Staatsversagen

Täglicher Pressefokus zum Thema Politik, - und Staatsversagen

Kategorie: ZDF

Maulkorb für Journalisten auf Anweisung von oben

„Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Und das ist was anderes, als zu berichten, was ist.“

Wolfgang Herles (15522771201)

Der frühere ZDF-Kulturmoderator Wolfgang Herles sagte am Wochenende im „Medienquartett“ des Deutschlandfunk, es gebe im öffentlich-rechtlichen Rundfunk durchaus „Anweisungen von oben“. In den Öffentlich-Rechtlichen dürfe man „heute nichts Negatives über Flüchtlinge“ sagen, behauptete der Schriftsteller – und bekam in der ohnehin aufgeheizten Debatte um die angeblich unfreie Berichterstattung der Medien dafür die Aufmerksamkeit, die er wohl damit beabsichtigte.

focus.de

ARD und ZDF Staatspropaganda?

Staatliches Fernsehen von ARD und ZDF wie in der DDR

Bundesarchiv Bild 183-E0417-004-003, Berlin, Ulbricht und Max Fechner

Harald Martenstein ist „Tagesspiegel“-Redakteur und „Zeit“-Kolumnist mit einem etwas onkelig-ironischen Schreibstil – inklusive der wirren Meinungen, die so ein Onkel manchmal haben kann. So schrieb Martenstein einmal, der Bundestag identifiziere sich mit den Nazis, wenn er sich für ihre Morde entschuldige. Aha. Nun hat Martenstein in seiner „Zeit“-Kolumne vom vergangenen Donnerstag geschrieben, „Tagesschau“, „Tagesthemen“ und „heute-journal“ erinnerten ihn „wegen ihrer Regierungsnähe zunehmend ans DDR-Fernsehen.“ Oha.

huffingtonpost.de

Rainer Wendt: Wir haben tickende Zeitbomben aufgenommen

Der Vorsitzende der GdP, Rainer Wendt (CDU) kommt in der ZDF Reportage auch wieder zu Wort

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ZDFzeit zeigt, dass die Zuwanderung inzwischen realistischer bewertet wird. Dazu gehört, dass die Dokumentation die Sicherheitsfrage offen diskutiert. So wissen wir inzwischen, dass mit den Flüchtlingen auch Kriminelle und Terroristen gekommen sind. Doch die aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes belegen: Die Zahl der Straftaten von Zuwanderern ist allein im ersten Halbjahr 2016 um 36% gesunken. Der stellvertretende BKA-Chef Peter Henzler gibt Entwarnung bei Straftaten: Deutschland sei „nicht unsicherer geworden“. Beim Terrorismusverdacht spricht er von 400 Hinweisen. Doch die Zahl möglicher terroristischer Attentäter liege im einstelligen Bereich. Und die habe man im Blick.

zdf.de

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